Petersilienwurzelsuppe

Im Suppengrün in Kombination mit Sellerie, Karotten und Lauch kennt sie jeder: die Petersilienwurzel. Dieses bodenständige, kalorienarme Gemüse wird im Herbst geerntet, bis ins Frühjahr hinein angeboten. Es hat einen intensiven, süßlich, würzigen Geschmack. Einer Legende nach soll Karl der Große den Anbau dieser urig geformten Knollen wegen der wertvollen Inhaltsstoffe angeordnet haben, im alten Rom soll die ulkige Knolle sogar eine Art Doping der Gladiatoren vor dem Kampf gewesen sein. Was auch immer da dran ist: Ich koche daraus eine einfache, cremige, mit Honig gesüßte Petersilienwurzelsuppe.

Rezept Petersilienwurzel-Suppe

für 4 Portionen:

  • 500 g Petersilienwurzeln
  • 200 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1,5 l Gemüse- oder Hühnerbrühe oder Fonds
  • 250 g Sahne
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 bis 2 Zweige Thymian
  • 1 El Honig
  • 3 El Olivenöl
  • 1 El Butter oder Olivenöl zum Braten
  • Salz und Pfeffer

Du brauchst: 2 Töpfe, Sparschäler, Gemüsemesser, Haarsieb, Pürierstab

So geht’s:

  1. Zwiebeln putzen und fein würfeln. Petersilienwurzeln mit dem Sparschäler schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden.
  2. Butter oder Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Petersilienwurzeln und Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit braten.
  3. Anschließend Brühe zugießen, aufkochen lassen und 30 Minuten leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit Thymian waschen, trocken tupfen, vom Stil abzupfen und in die Suppe geben.
  4. Glatte Petersilie waschen, trocken schütteln und klein hacken und mit 3 El Olivenöl vermischen. Petersilienöl beiseite stellen.
  5. Die Petersilienwurzelsuppe fein pürieren, Sahne dazu gießen und nochmals aufkochen lassen. In diesem Zustand ist die Suppe recht dick. Deshalb gieße ich sie jetzt durch ein Haarsieb, damit daraus eine Suppe mit feiner Konsistenz wird.
    Dazu nimmst Du einen weiteren Topf, platzierst das Sieb darauf und gießt die heiße Suppe vorsichtig hinein. Mit einem Kochlöffel streichst Du jetzt die dickliche Masse durch das Sieb. Die Fäden der Petersilienwurzel bleiben so im Sieb hängen. Es ist zwar etwas mühsam, aber es lohnt sich.
  6. Honig zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Suppe nicht mehr heiß genug ist, einfach noch einmal aufkochen lassen, dann sofort servieren und mit dem Petersilienöl beträufeln. Wer hat, kann noch einen Klecks Sahne für die Optik dazugeben.

Fertig in 40 Minuten

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Petersilienwurzelsuppe | Dee's Küche

 

Tipps für eine cremige Petersilienwurzelsuppe

  • Im feuchten Küchentuch und im Gemüsefach des Kühlschrankes gelagert, bleiben Petersilienwurzeln mindestens eine Woche frisch.
  • Wer mag brät sich zur Suppe durchwachsenen Speck in der Pfanne oder röstet rohen italienischen Schinken im Ofen.
  • Probiere als Beilage zur Suppe auch einmal in der Pfanne gebratene Scampi. Das passt perfekt zusammen und macht aus der einfachen Suppe eine edle Vorspeise.
  • Das Petersilienöl ist kein Muss für die Suppe. Aber es ist so einfach gemacht, schmackhaft und macht sich optisch ganz gut. Falls Du noch Petersilienöl übrig haben solltest, kannst es prima zu gebratenem Fisch servieren oder einfach für eine Salatsoße verwenden. Es hält sich im Kühlschrank gut eine Woche.
  • Die Knolle schmeckt auch auch roh und knackig im Salat.
  • Petersilienwurzel schmeckt auch im Kartoffelpüree und bringt Abwechslung auf den Tisch. Einfach eine Menge Kartoffel durch die Wurzel ersetzen.

 

Ein kleiner Gruß aus Dee’s Küche!


Hier geht’s zum Rezept Petersilienwurzelcremesuppe

Petersilienwurzelsuppe: einfach, saisonal und lecker | Dee's Küche

Tolle Knolle: Petersilienwurzelsuppe

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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten

Zutaten
  

für 4 Portionen:

  • 500 g Petersilienwurzeln
  • 200 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1,5 l Gemüse- oder Hühnerbrühe oder Fonds
  • 250 g Sahne
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 bis 2 Zweige Thymian
  • 1 El Honig
  • 3 El Olivenöl
  • 1 El Butter oder Olivenöl zum Braten
  • Salz und Pfeffer

Du brauchst: 2 Töpfe, Haarsieb, Pürierstab

    Anleitungen
     

    • Zwiebeln putzen und fein würfeln. Petersilienwurzeln mit dem Sparschäler schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden.
    • Butter oder Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Petersilienwurzeln und Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit braten.
    • Anschließend Brühe zugießen, aufkochen lassen und 30 Minuten leise köcheln lassen. In der Zwischenzeit Thymian waschen, trocken tupfen, vom Stil abzupfen und in die Suppe geben.
    • Glatte Petersilie waschen, trocken schütteln und klein hacken und mit 3 El Olivenöl vermischen. Petersilienöl beiseite stellen.
    • Die Petersilienwurzelsuppe fein pürieren, Sahne dazu gießen und nochmals aufkochen lassen. In diesem Zustand ist die Suppe recht dick. Deshalb gieße ich sie jetzt durch ein Haarsieb, damit daraus eine Suppe mit feiner Konsistenz wird.
    • Dazu nimmst Du einen weiteren Topf, platzierst das Sieb darauf und gießt die heiße Suppe vorsichtig hinein. Mit einem Kochlöffel streichst Du jetzt die dickliche Masse durch das Sieb. Die Fäden der Petersilienwurzel bleiben so im Sieb hängen. Es ist zwar etwas mühsam, aber es lohnt sich.
    • Honig zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Suppe nicht mehr heiß genug ist, einfach noch einmal aufkochen lassen, dann sofort servieren und mit dem Petersilienöl beträufeln. Wer hat kann noch einen Klecks Sahne für die Optik dazugeben.
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    2 Kommentare
    • Miuh
      2. April 2017

      Liebe Saskia, Petersilienwurzelsuppe (wenn auch nach anderem Rezept, ohne Thymian, Zwiebeln, Kartoffeln und Honig, dafür mit etwas Wermut) mag ich sehr! Sie braucht etwas Zeit und auch die Petersilienwurzel findet man hier nicht immer, aber es lohnt sich! Liebe Grüsse und vielen Dank für die neue Rezeptidee, Miuh

      • Saskia
        2. April 2017

        Liebe Miuh,
        vielen Dank für Deine Anregung: Würzen mit einem Schuss Wermut probiere ich beim nächsten Mal aus. Gute Idee!
        Liebe Grüße,
        Saskia