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Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne

Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne auf einem tiefen Teller mit Parmesan bestreut

Cremige Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne sind ein echtes Wohlfühlgericht aus der italienischen Küche.

Dieses Pastagericht ist cremig, herzhaft und in nur 20 Minuten fertig. Die Kombination aus gekochten Nudeln, luftgetrocknetem Parmaschinken und einer sahnigen Tomatensoße macht dieses Gericht zu einem echten Familienessen. Hier bei mir in der Küche ist es bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Besonders praktisch ist, dass die Zutaten sehr einfach und meist im Vorrat sind. Ideal für die schnelle Alltagsküche sowohl zum Feierabend als auch zum Mittagessen.

Welche Nudeln passen am besten?

Du kannst für dieses schnelle Nudelgericht sowohl kurze als auch lange Nudelformen auswählen. Die Sahnesoße mit Tomaten wird besonders gut von diesen Nudelformen aufgenommen:

  • Kurze Nudelformen: Rigatoni nehmen durch das große Loch in der Mitte und die Rille an der Außenseite der Nudeln die Soße perfekt auf. Aber auch Fusilli mit der typischen Spiralform eignen sich gut.
  • Lange Nudelsorten: Solltest du sie bevorzugen oder im Haus haben, dann empfehle ich dir Tagliatelle oder Linguine, denn auch sie nehmen die Sahnesoße besser auf als Spaghetti.

Tipp: Kurze Nudelsorten wie Rigatoni verbinden sich besonders gut mit Tomaten-Sahne-Soße und nehmen sie gut auf. Du kannst natürlich auch andere Pasta verwenden.

Wenn du dich noch weiter über verschiedene Nudelformen und passende Saucen informieren möchtest, kannst du das in meinem ultimativen Pasta-Guide nachlesen.

Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne auf einem tiefen Teller mit parmesan bestreut und Basilikumblättern

Cremige Rigantoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne

Saskia van Deelen
Cremige Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne – ein schnelles 30-Minuten-Rezept mit mediterranem Geschmack. Perfekt für den Feierabend oder die Familie.
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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Gericht Pasta
Küche Italienisch
Portionen 4

Ausrüstung

  • 1 Topf
  • 1 Schneidebrett
  • 1 Gemüsemesser
  • 1 Pfanne

Zutaten
  

  • 400 g Rigatoni oder Pasta deiner Wahl
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Parmaschinken alternativ: Serranoschinken
  • 200 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 200 g Sahne
  • 1 TL Oregano alternativ: italienische Kräuter
  • 50 g Parmesan gerieben
  • 8 Basilikumblätter zur Dekoration

Zubereitung
 

Nudeln kochen

  • Die Pasta in Salzwasser al dente garen.
    400 g Rigatoni, Salz
  • Kurz vor Ende der Garzeit für die Soße etwas Nudelwasser abschöpfen und snschließend abgießen.

Soße zubereiten

  • Die Zwiebel abziehen, fein hacken und in einer Pfanne in Olivenöl anschwitzen.
    1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl
  • Den Parmaschinken in feine Streifen schneiden, in die Pfanne geben und kurz mitbraten.
    150 g Parmaschinken
  • Mit stückigen Tomaten und Sahne ablöschen.
    200 g stückige Tomaten, 200 g Sahne
  • Mit Oregano würzen und alles bei mittlerer Hitze zu einer cremigen Soße einkochen lassen.
    1 TL Oregano
  • Die Sauce mit Nudelwasser bis zur gewünschten Konsistenz binden, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend mit tropfnassen Rigatoni mischen.

Servieren

  • Die Pasta mit geriebenem Parmesan servieren.
    50 g Parmesan
  • Optional mit Basilikumblättern betreuen. Dazu passt frisch gebackenes Brot.

Notizen

Tipps & Varianten

  • Probiere verschiedene getrocknete mediterrane Kräuter, die du im Vorrat hast, aus. Du kannst die Pasta auch mit frischen Kräutern wie Basilikum aromatisieren oder mit sie mit Chiliflocken würziger machen.
  • Wenn dir im Rezept Gemüse fehlt, kannst du zum Beispiel Erbsen oder Champignons in die Sauce geben.
  • Du kannst die fertige Pasta in eine Auflaufform geben, mit Käse bestreuen und ca. 15 Minuten bei 190 °C Ober-/Unterhitze im Backofen als Auflauf überbacken. Das geht natürlich auch im Airfryer.
  • Statt Sahne kannst Du auch Frischkäse verwenden. Mit Mascarpone wird die Sauce extracremig!
  • Wenn du etwas gehaltvollere Pasta haben möchtest, kannst du die Pasta mit Vollkornnudeln zubereiten.
Keyword einfach, Pasta, schnell, Tomaten-Sahne-Soße
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Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne auf einem tiefen Teller mit parmesan bestreut und Basilikumblättern

Die wichtigsten Zutaten im Überblick

Bei einem einfachen Pastagericht wie diesen Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne kommt es besonders auf die Qualität der Zutaten an. Schon kleine Unterschiede machen geschmacklich viel aus.

Dosentomaten oder frische Tomaten – was ist besser?

Für eine cremige Tomaten-Sahne-Sauce eignen sich hochwertige Dosentomaten oft besser als frische Tomaten. Warum ist das so? Dosentomaten werden vollreif geerntet und direkt verarbeitet. Dadurch sind sie meist aromatischer und süßer als viele frische Tomaten, die oft unreif geerntet werden und erst auf dem Transport nachreifen.

Dosentomaten sind ideal, wenn

  • du eine intensiv schmeckende Pastasoße möchtest
  • es keine Tomatensaison ist
  • du eine gleichbleibende Qualität suchst

Frische Tomaten passen gut, wenn

  • es Sommer ist und du sonnengereifte Tomaten bekommst
  • du eine frische Soße bevorzugst
  • du Tomaten mit etwas Biss haben möchtest

Tipp: Für dieses Rigatoni-Rezept sorgen Dosentomaten für eine besonders cremige und aromatische Tomatensauce. Wie ich in der Toskana bei einem Kochkurs gelernt habe, wird selbst in Italien mit Dosentomaten gekocht.

Einfache Zutaten: Rigatoni, Dosentomaten, Parmaschinken, Zwiebel, Knoblauch, Oregano, Salz und Pfeffer
Zutaten: Rigatoni, Sahne, Tomaten aus der Dose, Zwiebel, Parmaschinken, Salz und Pfeffer

Parmaschinken oder anderer luftgetrockneter Schinken?

Der Geschmack dieses Gerichts wird stark vom Schinken geprägt. Parmaschinken bringt eine feine Salzigkeit und eine leichte Süße mit.

Typisch für Parmaschinken (Prosciutto di Parma):

  • mindestens 12 Monate gereift
  • naturbelasssen
  • Besonders mild, zart und seidige textur
  • nicht geräuchert mit strengen Herstellungsregeln
  • geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) aus Italien
  • hergestellt in der Provinz Parma in der Emilia-Romana

Parmaschinken schmilzt leicht in der warmen Soße und verbindet sich wunderbar mit der Sahne und den Dosentomaten.

Alternativen zu Parmaschinken:

  • Serranoschinken aus Spanien ist kräftiger und würziger
  • Südtiroler Speck ist leicht rauchig
  • Schwarzwälder Schinken ist deutlich rauchig und intensiver

Wenn du es klassisch mediterran und italienisch magst, ist Parmaschinken die beste Wahl. Für eine rustikalere Variante kannst du einen würzigen, luftgetrockneten Schinken verwenden.

Extratipp: Wer keinen Parmaschinken hat, kann auch Kochschinken verwenden. Das Ergebnis ist dann etwas milder, weniger würzig, aber ebenfalls lecker.

Sahne für die perfekte Cremigkeit

Die Sahne sorgt dafür, dass sich die Tomaten mit dem Schinken zu einer harmonischen, köstlichen Soße verbinden. Sie mildert die Säure der Tomaten und macht die Rigatoni besonders samtig.

Tipp: Wenn du die Soße etwas leichter zubereiten möchtest, kannst du einen Teil der Sahne durch Kochsahne oder etwas Nudelwasser ersetzen. So bleibt die Soße cremig, ist aber nicht ganz so schwer.

Pasta mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne auf einem tiefen Teller mit Parmesan bestreut und Basilikumblättern

So kochst du die perfekte Tomaten-Sahne-Soße

  1. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl dünsten
  2. Schinken zerkleinern und kurz mitbraten
  3. mit Sahne ablöschen
  4. Tomaten und Oregano zugeben
  5. Sanft köcheln lassen und die Soße sanft reduzieren
  6. Mit Salz und Pfeffer abschemcken

Durch das sanfte Reduzieren verbindet sich die Sahne mit den Tomaten zu einer cremigen, schmackhaften Soße.

Was passt zu Pasta mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne?

Zu diesem einfachen und schnellen Nudelgericht passen

  • Grüner Blattsalat oder Feldsalat mit Balsamico-Dressing
  • Rucola mit Parmesan
  • Knoblauchbrot
  • Tomatensalat

Weitere einfache Pasta-Rezepte mit Sahne

Wenn du auf der Suche nach anderen Sahnesoßen-Rezepten bist, empfehle ich dir cremige Tagliatelle mit Lachs, meine einfachen Nudeln mit karamellisierten Zwiebeln, den italienischen Klassiker Tortellini alla Panna oder Pasta  mit Champignon-Rahmsauce. Eins meiner liebsten Sahnesoßen-Rezepte sind Nudeln mit Spinat und Gorgonzola.

Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne und Parmesan bestreut

Häufige Fragen zu Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne

Kann ich statt Sahne Milch verwenden?

Ja, aber die Soße wird weniger cremig. Alternativ kannst du auch einen Teil Sahne durch Milch ersetzen oder Kochsahne verwenden.

Kann ich statt Parmaschinken auch anderen Schinken verwenden?

Ja, du kannst Parmaschinken problemlos ersetzen. Gut geeignet sind Südtiroler Speck oder anderer luftgetrockneter Schinken wie Serrano.  Bedenk nur, dass der Geschmack des Gerichts sich verändert und deutlich würziger wird.

Kann ich Rigatoni mit Parmaschinken vorbereiten?

Ja, die Sauce lässt sich wunderbar vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen einfach etwas Sahne oder Nudelwasser zugießen, damit sie wieder flüssig wird. Die Nudeln solltest Du aber frisch al dente kochen und zur Soße geben.

Welche Pasta passt noch zu dieser Soße?

Neben Rigatoni kannst du zum Beispiel auch Tortiglioni, Penne Rigate, Fusilli  oder Tagliatelle verwenden. Wichtig ist eine Nudelform mit Struktur, damit die cremige Tomaten-Sahne-Sauce gut haften bleibt.

Wie wird Tomaten-Sahne-Soße besonders cremig?

Die Soße wird besonders cremig, wenn du etwas Nudelwasser unterrührst. Die enthaltene Stärke verbindet Tomaten und Sahne zu einer sämigen Sauce. Wichtig ist, die Soße einige Minuten leicht köcheln zu lassen.

Kann ich Pasta mit Tomaten-Sahne-Soße einfrieren?

Pasta mit Sahnesauce einfrieren ist möglich, allerdings kann sich die Konsistenz leicht verändern. Du kannst die Sauce beim Erwärmen mit etwas Sahne verflüssigen.

Rigatoni mit Parmaschinken, Tomaten und Sahne auf einem tiefen Teller

 

 

 

Saskia aus Dee's Küche

Saskia

Foodbloggerin

Ich heiße Saskia, lebe mit meiner Famile in Hamburg, liebe gutes Essen, einen schön gedeckten Tisch und meine Küche als Treffpunkt in unserem Haus. Hier wird geplaudert, gefeiert, telefoniert, genäht, repariert, gespielt, gebastelt, Zeitung gelesen, getanzt und natürlich vor allem gekocht und gegessen. Jeden Tag saßen wir mindestens einmal alle gemeinsam am Tisch. Das wird dem Haus und mir sicher fehlen.

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