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Koreanische Gemüsepfannkuchen

Koreanische Gemüsepfannkuchen Pajeon mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten

Koreanische Pfannkuchen – in Korea Pajeon genannt – sind die koranische Antwort auf unsere klassischen Eierpfannkuchen. Sie werden mit Lauchzwiebeln und Gemüse kross ausgebackenen  ausgebacken und dann mit einer würzigen und scharfen Sojasauce als Dip serviert. Eine leckere Alternative zu unseren Rösti. Das Pajeon Rezept hat nur wenige Zutaten, kommt ohne Milch aus und überrascht durchs eine Einfachheit. Wer es authentisch servieren möchte, reicht einen Dongdongju, den traditionellen Reisschnaps dazu.

Zutaten für Gemüse-Pancakes

Koreanische Gemüse-Pfannkuchen brauchen nicht viele Zutaten und in der Zusammenstellung der Gemüses sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ich verwende Frühlingszwiebeln, Karotten,  Zucchini, Zwiebeln und rote Chili. Man kann aber auch je nach Saison andere Gemüse oder Kohlsorten verwenden. Für den Teig werden Weizen- und Kartoffelmehl, Salz, Wasser und Ei gemischt. Der Dip wir aus Sojasauce, Frühlingszwiebel und etwas Essig angerührt. Das war es auch schon.

Teig für koreanische Gemüsepfannkuchen mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten
Teig für koreanische Gemüsepfannkuchen mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten

So gelingt die Zubereitung

  • Schritt 1: Das Gemüse wird gewaschen, geputzt und in feine Streifen geschnitten. .
  • Schritt 2: Für den Teig werden Weizen- und Kartoffelmehl mit Salz gemischt, das Wasser zugegossen und zu einem geschmeidig, samtigen Teig verrühren. Das Eier verquirlt und mit dem Gemüse unter den Teig untergerührt. Der Teig ist etwas flüssig und die Mischung ähnelt einem Salat mit Dressing – das ist richtig und ändert sich beim Backen.
  • Schritt 3: Pfannkuchen werden in kleinen Portionen (oder in einer großen Portion) in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun gebraten.
  • Schritt 4: Für den Dip wird die Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten, Sojasauce und Essig zugegeben, nach Geschmack mit Wasser aufgefüllt und zum Gemüse-Pfannkuchen serviert

Koreanischer Gemüsepfannkuchen mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten

Pajeon: Tipps für perfekte koreanische Gemüsepfannkuchen

Die koreanische Küche (hansik) bietet eine Vielzahl von fermentierten Gerichten, wie das Nationalgericht Kimchi (scharf fermentierter Chinakohl) oder die fermentierten Zutaten Gangjang (Sojasoße), Doenjang (Sojapaste) gibt extra Umami und Gochujang (Chilipaste) sind typisch für seine geschmackliche Eigenart. Kleine Info am Rande: In Korea sollen diese kleinen Gemüse-Pfannkuchen an Regentagen besonders beliebt sein.

  • Probiere einmal koreanische Sojasoße „Ganjang“ – sie schmeckt die wirklich anders als chinesische oder japanische.
  • Das Pajeon Rezept ist ein prima Gemüse-Resterverwertungs-Essen. Statt Zucchini kannst du jedes andere Gemüse verwenden.
  • Du kannst natürlich auch einen großen Pajeon braten und ihn zum Servieren vierteln.
  • In Korea und im Asiashop gibt es die fertige Pajeon-Mehlmischung Buchim.
  • Statt Kartoffelmehl kannst du auch Reismehl verwenden.
Teig für koreanische Gemüsepfannkuchen mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten
Teig für koreanische Gemüsepfannkuchen mit klein gehobelten Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten

Weitere asiatische Rezepte

Probiere einmal mein zart geschmortes Hähnchenfleisch Rezept mit Gemüse Kung Pao Chicken oder meinen indonesisische Reispfanne Nasi Goreng nach einem Original-Rezept aus BAli.

Ein kleiner Gruß aus Dee’s Küche!

Koreanische Gemüsepfannkuchen Pajeon mit Frühlingszwiebeln, Zucchini und Karotten

Koreanische Gemüsepfannkuchen

Saskia van Deelen
Koreanische Gemüsepfannkuchen (Paejong) mit Lauchzwiebeln, Zucchini und Karotten. Einfaches Rezept mit Weizen- und Kartoffelmehl ohne Milch.
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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten
Gericht Appetizer, Mittagessen
Küche Koreanisch
Portionen 4 Personen
Kalorien 238 kcal

Ausrüstung

  • 1 Schneidebrett
  • 1 Gemüsemesser
  • 1 Schüssel
  • 1 Pfanne

Zutaten
  

  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Stück Karotten
  • 1 Stück Zucchini
  • 1 Stück Zwiebel
  • 1 rote Chili
  • 95 g Weizenmehl
  • 30 g Kartoffelmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Stück Ei
  • Öl zum Braten

Für den Dip:

  • 1 Stück Frühlingszwiebel
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Weissweinessig

Zubereitung
 

Gemüse vorbereiten

  • Die Lauchzwiebeln putzen, waschen halbieren und in ca. 10 cm lange Stücke schneiden.
    2 Bund Frühlingszwiebeln
  • Die Karotten schälen, in kleine Stifte oder Streifen schneiden.
    2 Stück Karotten
  • Die Zucchini waschen und in Streifen schneiden.
    1 Stück Zucchini
  • Die Zwiebel abziehen und klein hacken.
    1 Stück Zwiebel
  • Die Chilischote putzen, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden.
    1 rote Chili

Teig anrühren

  • Das Weizenmehl mit dem Kartoffelmehl und dem Salz mischen.
    95 g Weizenmehl, 30 g Kartoffelmehl, 1/2 TL Salz
  • 200 ml kaltes Wasser zugießen und zu einem geschmeidigen, samtigen Teig verrühren.
  • Das geschnittene Gemüse und die Chilistreifen unterrühren.

Gemüsepfannkuchen braten

  • Das Ei verquirlen.
    1 Stück Ei
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen und Teig für einen ca. 10 cm großen Pfannkuchen hineingeben.
    Öl zum Braten
  • Etwas von dem verquirltem Ei auf den Pfannkuchen geben und von beiden Seiten goldbraun braten.

Dip zubereiten

  • Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
    1 Stück Frühlingszwiebel
  • Sojasauce und Essig mit der Frühlingszwiebel mischen, nach Geschmack mit Wasser auffüllen und zum Gemüsepfannkuchen servieren.
    1 EL Sojasauce, 1 EL Weissweinessig

Nährwerte pro Portion

Kalorien: 238kcalKohlenhydrate: 35gEiweiß: 7gFett: 8g
Suchbegriff einfach, Gemüse, Gemüsepfannkuchen
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Saskia aus Dee's Küche

Saskia

Foodbloggerin

Ich heiße Saskia, lebe mit meiner Famile in Hamburg, liebe gutes Essen, einen schön gedeckten Tisch und meine Küche als Treffpunkt in unserem Haus. Hier wird geplaudert, gefeiert, telefoniert, genäht, repariert, gespielt, gebastelt, Zeitung gelesen, getanzt und natürlich vor allem gekocht und gegessen. Jeden Tag saßen wir mindestens einmal alle gemeinsam am Tisch. Das wird dem Haus und mir sicher fehlen.

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