Kürbispesto Rezept

Kürbispesto ist mein liebstes Pesto für den Herbst – cremig, nussig und im Handumdrehen fertig.
Das Rezept ist vor ein paar Jahren für ein Kürbis-Blogevent einer Bloggerkollegin entstanden und hat sich seitdem in meiner Küche festgesetzt. Sobald die ersten Hokkaidos auf dem Markt liegen, steht bei uns ein Glas davon im Kühlschrank.
Zutaten für einfaches Kürbispesto mit Hokkaido
Du brauchst nur wenige aber gute Zutaten für dieses einfache Kürbispesto:
- Hokkaido-Kürbis: Der Alleskönner unter den Kürbissorten und für Pesto meine erste Wahl, denn du musst ihn nicht schälen. Einfach waschen, entkernen und mit Schale verarbeiten. Alternativ kannst du Butternut verwenden – den musst du allerdings schälen.
- Kürbiskerne: Sie ersetzen die Pinienkerne aus dem klassischen Pesto und sind deutlich günstiger. Kurz ohne Fett angeröstet, entfalten sie ein herrlich nussiges Aroma. Mein Tipp aus Erfahrung: Die Kürbiskerne nicht zu stark rösten, sonst werden sie bitter.
- Parmesan: Bitte reibe ihn immer frisch, denn so ist er viel würziger. Alternativ passt auch ein kräftiger Bergkäse.
- Knoblauch: Über die Anzahl der Zehen steuerst du ganz einfach die Intensität. Ich nehme zwei.
- Olivenöl: Ich verwende ein mildes, extra natives Olivenöl. Wenn dir Olivenöl geschmacklich zu intensiv ist, nimm einfach Sonnenblumen- oder Rapsöl.

Kürbispesto Rezept
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Ausrüstung
- 1 Schneidebrett
- 1 Gemüsemesser
- 1 Pfanne
- 1 hohes Gefäß
- 1 Stabmixer
Zutaten
- 250 g Hokkaido-Kürbis
- 180 ml Olivenöl
- 60 g Kürbiskerne
- 60 g Parmesan
- 2 Knoblauchzehen
- Salz
- frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- Den Kürbis waschen, die Enden abschneiden, halbieren, entkernen und mitsamt der Schale in kleine Stücke schneiden. 2 EL Olivenöl in eine Pfanne geben und die Kürbisstückchen ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten.250 g Hokkaido-Kürbis, 180 ml Olivenöl
- In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Nicht zu stark, denn sonst werden die Kerne bitter. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Den Parmesan reiben und beiseite stellen. Die Knoblauchzehen schälen, grob hacken oder pressen und kurz vor Ende der Garzeit des Kürbisses mit in die Pfanne geben.60 g Kürbiskerne, 60 g Parmesan, 2 Knoblauchzehen
- Den Kürbis, die Kürbiskerne, den Parmesan und das Olivenöl in ein hohes Mixgefäß geben, mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.Salz , frisch gemahlener Pfeffer
Tipps aus Dee's Küche
Tipps für dein perfektes Kürbispesto
- Bitte das Pesto immer mit einem sauberen Löffel entnehmen, wieder verschließen und in den Kühlschrank stellen.
- Wenn dir Olivenöl geschmacklich zu intensiv ist, verwende für dein Pesto einfach Sonnenblumen- oder Rapsöl.
- Warum ich für dieses Herbstpesto Hokkaido verwende? Der Kürbis ist sehr pflegeleicht: Einfach waschen und mit Schale verarbeiten.
- Ich serviere dieses Pesto am liebsten zu al dente gekochten Fusili, denn sie nehmen das pesto so herrlich in den Rillen auf. Aber natürlich kannst jede andere kurze Pastasorte oder lange Nudelform verwenden.
- Probiere dein Kürbispesto auch mal als Brotaufstrich.
Nährwerte pro Portion
Hat dir das Rezept geschmeckt? Dann freue ich mich riesig über deine 5-Sterne-Bewertung direkt hier in der Rezeptkarte – so finden auch andere den Weg zu diesem Pesto
Kürbispesto selber machen – so geht’s
Die Zubereitung von Kürbispesto ist super einfach:
- 1. Schritt: Der Kürbis wird gewaschen, entkernet und mitsamt der Schale in kleine Stücke geschnitten. Dann werden sie in Olivenöl angebraten.
- 2. Schritt: In der Zwischenzeit werden die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett geröstet. Der Parmesan wird gerieben. Die Knoblauchzehen geschält, grob gehackt und kurz vor Ende der Garzeit des Kürbisses mit in die Pfanne geben.
- 3. Schritt: Dann wird alles zusammen mit Olivenöl in ein Mixgefäß gegeben und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Massen verarbeitet.
- 4. Schritt: Zum Schluss wird das Kürbispesto mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, in ein sauberes, verschließbares Glas abgefüllt und kühl gelagert.
Hokkaido oder Muskatkürbis?
Für Kürbispesto kannst du beide Sorten verwenden – sie unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack und Handhabung:
- Hokkaido ist mein Favorit für dieses Pesto. Er ist klein, handlich und unkompliziert: Die Schale ist essbar und wird beim Braten weich, du musst ihn also nicht schälen. Sein Fruchtfleisch ist eher trocken und leicht nussig und damit genau richtig für ein cremiges Pesto, das nicht wässrig wird. Die orangefarbene Schale gibt dem Pesto außerdem seine kräftige Farbe.
- Muskatkürbis erkennst du an seiner stark gerippten Schale. Er schmeckt feiner und fruchtiger, mit einer leichten Muskatnote. Viele halten ihn für die aromatischste Kürbissorte überhaupt. Für Pesto funktioniert er gut, du musst ihn aber schälen, und sein Fruchtfleisch enthält mehr Wasser. Mein Tipp aus Erfahrung: Brate die Würfel ein paar Minuten länger, damit die Flüssigkeit verdampft und das Pesto schön cremig bleibt. Praktisch ist, dass Muskatkürbis wegen seiner Größe oft in Stücken verkauft wird – ideal, wenn du nur die 250 g für das Rezept brauchst.
Einen Überblick über alle gängigen Sorten und ihre Verwendung findest du in meinem Beitrag Kürbissorten im Überblick.
Weitere Pesto-Rezepte
Wenn du selbstgemachtes Pesto liebst, solltest du auch meine Rezepte für Petersilienpesto , mein besonderes Artischockenpesto, nussiges Feldsalatpesto oder natürlich den Klassiker Basilikumpesto entdecken.
Wie du Nudeln richtig kochst und welche Pastasorte am besten zu Pesto passt, liest du in meinem ultimativen Pasta-Guide.
Häufig gestellte Fragen zu Kürbispesto
Wie lange ist Kürbispesto haltbar?
Fülle das Pesto direkt nach der Zubereitung in ein sauberes, heiß ausgespültes Glas. Angebrochen hält es sich im Kühlschrank ca. 3 Tage. Mein Tipp aus Erfahrung: Bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl – so hält sich das Kürbispesto gut verschlossen etwa eine Woche. Wichtig ist, dass du es immer mit einem sauberen Löffel entnimmst, wieder mit etwas Öl bedeckst und das Glas fest verschließt.
Kann man Kürbispesto einfrieren?
Ja, das funktioniert wunderbar. Ich friere Kürbispesto am liebsten portionsweise in einem Eiswürfelbehälter ein – so kannst du dir später genau so viel auftauen, wie du brauchst. Eingefroren hält sich das Pesto ca. 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder die gefrorenen Würfel direkt unter die heiße Pasta rühren.
Welcher Kürbis eignet sich für Pesto?
Ich empfehle dir Hokkaido, denn er ist unkompliziert: waschen, entkernen, fertig. Die Schale wird beim Braten weich und lässt sich problemlos mitpürieren. Sie gibt dem Pesto sogar seine schöne Farbe. Butternut funktioniert auch, hat ein feines, leicht süßliches Aroma, muss aber geschält werden. Von wässrigen Sorten wie Spaghettikürbis rate ich dir für Pesto ab.
Muss man Hokkaido schälen?
Nein – und genau das macht ihn so praktisch. Die Schale des Hokkaido ist essbar und wird beim Braten oder Kochen weich. Gründlich waschen reicht völlig. Das spart Zeit und es landet weniger im Müll.
Weitere Kürbis-Rezepte
Wenn wir uns schon mit dem beliebtesten Gemüse des Herbsts beschäftigen, möchte ich dir meine anderen Kürbisrezepte nicht vorenthalten:
Kürbispesto ist für mich der Geschmack des Herbstes im Glas. Dieses Rezept ist unkompliziert, cremig und so vielseitig, dass ein Glas bei uns selten länger als drei Tage übersteht. Probier es mal aus!
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Saskia
Foodbloggerin
Ich heiße Saskia, lebe mit meiner Famile in Hamburg, liebe gutes Essen, einen schön gedeckten Tisch und meine Küche als Treffpunkt in unserem Haus. Hier wird geplaudert, gefeiert, telefoniert, genäht, repariert, gespielt, gebastelt, Zeitung gelesen, getanzt und natürlich vor allem gekocht und gegessen. Jeden Tag saßen wir mindestens einmal alle gemeinsam am Tisch. Das wird dem Haus und mir sicher fehlen.





















Moin!
Vielen Dank für dieses herrliche Rezept! Wir lieben Pesto in allen Variationen, aber mit Kürbis kannte ich es noch nicht. Das wird sofort gepinnt!
Liebe Grüße Smilla
Liebe Smilla,
es freut mich, dass ich Dir etwas „Neues“ bieten konnte. Das gilt übrigens auch umgekehrt. Dein Kürbis-Rezept mit Feta kannte ich noch nicht und wird direkt nachgekocht.
Liebe Grüße,
Saskia
Liebe Saskia,
wie überraschend!! So kenne ich Pesto noch garnicht! Mal abgesehen von deinen wunderschönen Bildern, schmeckt das garantiert ganz toll!
Vielen Dank für dieses grandiose Rezept zum Kürbis-Blogevent.
Seid lieb gegrüßt
Evi
Liebe Evi,
ich danke Dir für diese tolle Idee zum Blogevent! Und das Pesto solltest Du unbedingt mal ausprobieren.
Liebe Grüße,
Saskia
Sehr lecker? wie lange ist das pesto haltbar bzw. Kann man sich bevorraten?
LG
Liebe Jessica,
das Pesto nach der Zubereitung in ein sauberes, heiß ausgespültes (idealer Weise abgekocht) Glas füllen, mit etwas Olivenöl bedecken und verschlossen im Kühlschrank lagern. Nur mit einem frischen Löffel Pesto aus dem Glas entnehmen, wieder Olivenöl draufgeben und verschließen. Dann sollte es mindestens eine Woche halten.
Liebe Grüße,
Saskia
Das liest sich aber seeeehr lecker!
Kann man auch die Hokkaido-Kerne benutzen oder sollte man Kürbiskerne
aus dem Handel nehmen?
LG Jens
Lieber Jens,
grundsätzlich kann man die Kerne aus dem Hokkaido verwenden und selber rösten.
Hier gibt es ein paar Infos rund um die Kerne :
ttps://www.smarticular.net/kuerbiskerne-nicht-wegwerfen-sondern-gesund-knabbern/
Ich persönlich kaufe sie einfach 🙂
Liebe Grüße,
Saskia
Wie lange hält sich das Kürbispesto denn?