Start » Pasta-Rezepte » Kürbispesto Rezept

Kürbispesto Rezept

Kürbispesto aus Hokkaido-Kürbis und Kürbiskernen im Glas

Kürbispesto ist mein liebstes Pesto für den Herbst – cremig, nussig und im Handumdrehen fertig.

Das Rezept ist vor ein paar Jahren für ein Kürbis-Blogevent einer Bloggerkollegin entstanden und hat sich seitdem in meiner Küche festgesetzt. Sobald die ersten Hokkaidos auf dem Markt liegen, steht bei uns ein Glas davon im Kühlschrank.

Zutaten für einfaches Kürbispesto mit Hokkaido

Du brauchst nur wenige aber gute Zutaten für dieses einfache Kürbispesto:

  • Hokkaido-Kürbis: Der Alleskönner unter den Kürbissorten und für Pesto meine erste Wahl, denn du musst ihn nicht schälen. Einfach waschen, entkernen und mit Schale verarbeiten. Alternativ kannst du Butternut verwenden – den musst du allerdings schälen.
  • Kürbiskerne: Sie ersetzen die Pinienkerne aus dem klassischen Pesto und sind deutlich günstiger. Kurz ohne Fett angeröstet, entfalten sie ein herrlich nussiges Aroma. Mein Tipp aus Erfahrung: Die Kürbiskerne nicht zu stark rösten, sonst werden sie bitter.
  • Parmesan: Bitte reibe ihn immer frisch, denn so ist er viel würziger. Alternativ passt auch ein kräftiger Bergkäse.
  • Knoblauch: Über die Anzahl der Zehen steuerst du ganz einfach die Intensität. Ich nehme zwei.
  • Olivenöl: Ich verwende ein mildes, extra natives Olivenöl. Wenn dir Olivenöl geschmacklich zu intensiv ist, nimm einfach Sonnenblumen- oder Rapsöl.
Kürbispesto aus Hokkaido-Kürbis und Kürbiskernen im geöffneten Glas mit einem Löffel

Kürbispesto Rezept

Saskia van Deelen
Kürbispesto ist einfach, lecker und auch eine ideale Resteverwertung. Rezept fertig in 15 Minuten!
5 from 2 votes

Ich freue mich über deine Bewertung. Einfach auf die Sterne klicken.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Gesamtzeit 15 Minuten
Gericht Pasta
Küche Italienisch
Portionen 4 Portionen
Kalorien 537 kcal

Ausrüstung

  • 1 Schneidebrett
  • 1 Gemüsemesser
  • 1 Pfanne
  • 1 hohes Gefäß
  • 1 Stabmixer

Zutaten
  

  • 250 g Hokkaido-Kürbis
  • 180 ml Olivenöl
  • 60 g Kürbiskerne
  • 60 g Parmesan
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
 

  • Den Kürbis waschen, die Enden abschneiden, halbieren, entkernen und mitsamt der Schale in kleine Stücke schneiden. 2 EL Olivenöl in eine Pfanne geben und die Kürbisstückchen ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten.
    250 g Hokkaido-Kürbis, 180 ml Olivenöl
  • In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Nicht zu stark, denn sonst werden die Kerne bitter. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Den Parmesan reiben und beiseite stellen. Die Knoblauchzehen schälen, grob hacken oder pressen und kurz vor Ende der Garzeit des Kürbisses mit in die Pfanne geben.
    60 g Kürbiskerne, 60 g Parmesan, 2 Knoblauchzehen
  • Den Kürbis, die Kürbiskerne, den Parmesan und das Olivenöl in ein hohes Mixgefäß geben, mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Salz , frisch gemahlener Pfeffer

Tipps aus Dee's Küche

Tipps für dein perfektes Kürbispesto

  • Bitte das Pesto immer mit einem sauberen Löffel entnehmen, wieder verschließen und in den Kühlschrank stellen. 
  • Wenn dir Olivenöl geschmacklich zu intensiv ist, verwende für dein Pesto einfach Sonnenblumen- oder Rapsöl.
  • Warum ich für dieses Herbstpesto Hokkaido verwende? Der Kürbis ist sehr pflegeleicht: Einfach waschen und mit Schale verarbeiten.
  • Ich serviere dieses Pesto am liebsten zu al dente gekochten Fusili, denn sie nehmen das pesto so herrlich in den Rillen auf. Aber natürlich kannst jede andere kurze Pastasorte oder lange Nudelform verwenden. 
  • Probiere dein Kürbispesto auch mal als Brotaufstrich. 

Nährwerte pro Portion

Kalorien: 537kcalKohlenhydrate: 8gEiweiß: 11gFett: 53g
Suchbegriff einfach, Herbst, Kürbis, Pesto, schnell
Hat dir das Rezept geschmeckt? Ich freue mich riesig, wenn du in der Rezeptkarte eine Bewertung bei den 5 Sternen dalässt. Es hilft nicht nur mir, sondern auch den anderen Lesern, die nach einem guten Rezept suchen.

Hat dir das Rezept geschmeckt? Dann freue ich mich riesig über deine 5-Sterne-Bewertung direkt hier in der Rezeptkarte – so finden auch andere den Weg zu diesem Pesto

Kürbispesto selber machen – so geht’s

Die Zubereitung von Kürbispesto ist super einfach:

  • 1. Schritt: Der Kürbis wird gewaschen, entkernet und mitsamt der Schale in kleine Stücke geschnitten. Dann werden sie in Olivenöl angebraten.
  • 2. Schritt: In der Zwischenzeit werden die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett geröstet. Der Parmesan wird gerieben. Die Knoblauchzehen geschält, grob gehackt und kurz vor Ende der Garzeit des Kürbisses mit in die Pfanne geben.
  • 3. Schritt: Dann wird alles zusammen mit Olivenöl in ein Mixgefäß gegeben und mit dem Pürierstab zu einer cremigen Massen verarbeitet.
  • 4. Schritt: Zum Schluss wird das Kürbispesto mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt,  in ein sauberes, verschließbares Glas abgefüllt und kühl gelagert.

Hokkaido oder Muskatkürbis?

Für Kürbispesto kannst du beide Sorten verwenden – sie unterscheiden sich aber deutlich in Geschmack und Handhabung:

  • Hokkaido ist mein Favorit für dieses Pesto. Er ist klein, handlich und unkompliziert: Die Schale ist essbar und wird beim Braten weich, du musst ihn also nicht schälen. Sein Fruchtfleisch ist eher trocken und leicht nussig und damit genau richtig für ein cremiges Pesto, das nicht wässrig wird. Die orangefarbene Schale gibt dem Pesto außerdem seine kräftige Farbe.
  • Muskatkürbis erkennst du an seiner stark gerippten Schale. Er schmeckt feiner und fruchtiger, mit einer leichten Muskatnote. Viele halten ihn für die aromatischste Kürbissorte überhaupt. Für Pesto funktioniert er gut, du musst ihn aber schälen, und sein Fruchtfleisch enthält mehr Wasser. Mein Tipp aus Erfahrung: Brate die Würfel ein paar Minuten länger, damit die Flüssigkeit verdampft und das Pesto schön cremig bleibt. Praktisch ist, dass Muskatkürbis wegen seiner Größe oft in Stücken verkauft wird – ideal, wenn du nur die 250 g für das Rezept brauchst.

Einen Überblick über alle gängigen Sorten und ihre Verwendung findest du in meinem Beitrag Kürbissorten im Überblick.

Weitere Pesto-Rezepte

Wenn du selbstgemachtes Pesto liebst, solltest du auch meine Rezepte für Petersilienpesto , mein besonderes Artischockenpesto, nussiges  Feldsalatpesto oder natürlich den Klassiker Basilikumpesto entdecken.

Wie du Nudeln richtig kochst und welche Pastasorte am besten zu Pesto passt, liest du in meinem  ultimativen Pasta-Guide.

Häufig gestellte Fragen zu Kürbispesto

Wie lange ist Kürbispesto haltbar?

Fülle das Pesto direkt nach der Zubereitung in ein sauberes, heiß ausgespültes Glas. Angebrochen hält es sich im Kühlschrank ca. 3 Tage. Mein Tipp aus Erfahrung: Bedecke die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl – so hält sich das Kürbispesto gut verschlossen etwa eine Woche. Wichtig ist, dass du es immer mit einem sauberen Löffel entnimmst, wieder mit etwas Öl bedeckst und das Glas fest verschließt.

Kann man Kürbispesto einfrieren?

Ja, das funktioniert wunderbar. Ich friere Kürbispesto am liebsten portionsweise in einem Eiswürfelbehälter ein – so kannst du dir später genau so viel auftauen, wie du brauchst. Eingefroren hält sich das Pesto ca. 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder die gefrorenen Würfel direkt unter die heiße Pasta rühren.

Welcher Kürbis eignet sich für Pesto?

Ich empfehle dir Hokkaido, denn er ist unkompliziert: waschen, entkernen, fertig. Die Schale wird beim Braten weich und lässt sich problemlos mitpürieren. Sie gibt dem Pesto sogar seine schöne Farbe. Butternut funktioniert auch, hat ein feines, leicht süßliches Aroma, muss aber geschält werden. Von wässrigen Sorten wie Spaghettikürbis rate ich dir für Pesto ab.

Muss man Hokkaido schälen?

Nein – und genau das macht ihn so praktisch. Die Schale des Hokkaido ist essbar und wird beim Braten oder Kochen weich. Gründlich waschen reicht völlig. Das spart Zeit und es landet weniger im Müll.

Weitere Kürbis-Rezepte

Wenn wir uns schon mit dem beliebtesten Gemüse des Herbsts beschäftigen, möchte ich dir meine anderen Kürbisrezepte nicht vorenthalten:

Kürbispesto ist für mich der Geschmack des Herbstes im Glas. Dieses Rezept ist unkompliziert, cremig und so vielseitig, dass ein Glas bei uns selten länger als drei Tage übersteht. Probier es mal aus!

Und wenn du keine neuen Rezepte aus Dee’s Küche verpassen möchtest: Melde dich für meinen Newsletter an, dann bekommst du meine liebsten Rezepte der Saison direkt in dein Postfach.

Einfaches Kürbispesto - Rezept mit Hokkaido

Saskia aus Dee's Küche

Saskia

Foodbloggerin

Ich heiße Saskia, lebe mit meiner Famile in Hamburg, liebe gutes Essen, einen schön gedeckten Tisch und meine Küche als Treffpunkt in unserem Haus. Hier wird geplaudert, gefeiert, telefoniert, genäht, repariert, gespielt, gebastelt, Zeitung gelesen, getanzt und natürlich vor allem gekocht und gegessen. Jeden Tag saßen wir mindestens einmal alle gemeinsam am Tisch. Das wird dem Haus und mir sicher fehlen.

Rezeptideen, die du sicher auch magst

  • Cremige Kürbis-Carbonara mit Spaghetti, knusprigem Guanciale und Parmesan auf einem ovalen Teller

    Kürbis-Carbonara ohne Sahne

  • Maultaschen mit pulled Lachs und Spinat

    Maultaschen mit pulled Lachs und Spinat

  • Tagliatelle mit Pfifferlingen und Speck auf einem tiefen Teller

    Tagliatelle mit Pfifferlingen und Speck

Ähnliche Rezepte

Rezeptinformationen

Ernährungsweise
Kategorien
Zutaten
Nach Ländern

10 Kommentare

    1. Liebe Smilla,
      es freut mich, dass ich Dir etwas „Neues“ bieten konnte. Das gilt übrigens auch umgekehrt. Dein Kürbis-Rezept mit Feta kannte ich noch nicht und wird direkt nachgekocht.
      Liebe Grüße,
      Saskia

  1. 5 Sterne
    Liebe Saskia,

    wie überraschend!! So kenne ich Pesto noch garnicht! Mal abgesehen von deinen wunderschönen Bildern, schmeckt das garantiert ganz toll!
    Vielen Dank für dieses grandiose Rezept zum Kürbis-Blogevent.
    Seid lieb gegrüßt
    Evi

    1. Liebe Jessica,
      das Pesto nach der Zubereitung in ein sauberes, heiß ausgespültes (idealer Weise abgekocht) Glas füllen, mit etwas Olivenöl bedecken und verschlossen im Kühlschrank lagern. Nur mit einem frischen Löffel Pesto aus dem Glas entnehmen, wieder Olivenöl draufgeben und verschließen. Dann sollte es mindestens eine Woche halten.
      Liebe Grüße,
      Saskia

    1. Lieber Jens,
      grundsätzlich kann man die Kerne aus dem Hokkaido verwenden und selber rösten.
      Hier gibt es ein paar Infos rund um die Kerne :
      ttps://www.smarticular.net/kuerbiskerne-nicht-wegwerfen-sondern-gesund-knabbern/
      Ich persönlich kaufe sie einfach 🙂
      Liebe Grüße,
      Saskia

5 from 2 votes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung