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Apple Pie Cookies Rezept

Apple Pie Cookies - Plätzchen auf einem Teller

Dieses Apple Pie Cookies Rezept ist gerade der neue Backtrend, der den klassischen Apfelkuchen in ein Cookie-Format bringt. Die Apfelkuchen im Miniformat kombinieren zarten Mürbeteig als Keksboden mit einer saftigen Apfel-Zimt-Füllung. Perfekt für den Herbst zur Apfelsaison oder für eine gemütliche Kaffeetafel in der Weihnachtszeit.

Das Rezept ist einfach, schmeckt wirklich wie Omas Apfelkuchen und ist ideal für alle Apfelkuchenfans, die Apple Pie lieben, aber nicht gleich einen ganzen Kuchen backen möchten.

Apfelkuchen im Keksformat: Warum Apple Pie Cookies gerade so im Trend sind

Einer der heißesten Backtrends des Jahres sind Kekse im Kuchenformat. Die unkomplizierte und schnelle Zubereitung verbindet sich meist mit Kuchenklassikern wie Apple Pie oder Bienenstich oder Schwarzwälder Kirsch. Sie sind so beliebt, weil sie viel weniger Zeit als für einen ganzen Kuchen brauchen, geschmacklich aber genauso abliefern. Sie lassen sich wunderbar mitnehmen, auf Weihnachtsbasaren verkaufen, als Mitbringsel verschenken und z.B. mit Rosinen, Walnüssen oder Karamell-Sauce variieren. Apfel Cookies sind ideal für alle, die auf etwas Besonderes Lust haben, ohne lange in der Küche zu stehen. Apple Pie Cookies treffen exakt diesen Nerv der Zeit und sind instagram- und snackable.


Zutaten für Apple Pie Cookies

Diese Weihnachtsplätzchen bestehen aus zwei Teilen: einem soften Mürbeteig und einer saftigen Apfelfüllung. Die Zutaten sind „basic“ und übersichtlich und ich könnte sie gefühlt immer backen, denn die Zutaten habe ich eigentlich immer im Haus:

Mürbeteig

Wie bei vielen Weihnachtsplätzchen besteht die Basis aus Mürbeteig, der aus Mehl, Zucker, Butter, Ei und etwas Backpulver gebacken wird. Ich gebe noch eine Prise Salz in den Teig. Da diese Apfelkekse sehr günstig sind, solltest du nicht an den Zutaten sparen und vor allem gute, aromatische Butter verwenden. Anders als bei meinem Apfelkuchen mit Mürbeteigboden, wird der Teig mit einem Ei zubereitet und muss nicht im Kühlschrank ruhen.

Apfelfüllung

Äpfel sind die beliebteste Obstsorte in Deutschland. Jährlich werden rund 20 kg pro Person gegessen. Ich esse wirklich fast jeden Tag einen Apfel und käme mit 20 kg nicht aus. Ich habe nachgerechnet und komme auf rund 70 kg pro Jahr. Für die Apfelfüllung brauchst du:

  • Äpfel: Die Hauptzutat der Apple-Pie-Füllung besteht natürlich aus Äpfeln. Die Äpfel sollten säuerlich und fest sein, wie zum Beispiel die Sorten Boskop, Elstar, Granny Smith oder Topaz. Frage am besten bei deinem Obsthändler nach, welche Sorte er dir empfiehlt. Oder du informierst dich in unserem Artikel Alles über Afpel.
  • Zitronensaft: Zitronensaft braucht man nicht nur für die feine Säure im Geschmack. Er ist auch dafür verantwortlich, dass die Äpfel nicht braun anlaufen. Tipp: Je nach Süße der Äpfel variiere ich mit dem Zitronensaft.
  • Zimt: Genau wie zu einem Apfelkuchen gehört für mich Zimt einfach dazu. Er sorgt für den typischen Geruch aus der Küche zur Weihnachtszeit. Du kannst Zimt auch durch herbstliche oder weihnachtliche Gewürzmischungen wie Pumkin-Spice- Gewürz, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz ersetzen.
  • Brauner Zucker: Brauner Zucker schmeckt im Gegensatz zu weißem Zucker leicht nach Karamell und gibt der Füllung das gewisse Extra.
  • Speisestärke: Damit die Füllung „zusammenhält“, löse ich etwas Speisestärke in Wasser auf und mische sie mit den Apfelstückchen.
Appel Pie Cookies auf Servierteller

Apple Pie Cookies Rezept

Saskia van Deelen
Apple Pie Cookies Rezept: Mini-Apfelkuchen in Keksform mit Mürbeteig und saftiger Apfelfüllung mit Zimt. Einfach und schnell gebacken
5 from 4 votes
Vorbereitungszeit 10 Minuten
15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Gericht Kekse
Küche Amerikanisch
Portionen 20 Stück

Ausrüstung

  • 1 Schälmesser
  • 1 Schneidebrett
  • 1 Topf
  • 1 Schüssel
  • 1 Handrührgerät mit Knethaken
  • 1 Backblech
  • 1 Backpapier

Zutaten
  

Apfelfüllung

  • 200 g Apfel 1 mittelgroßer Apfel
  • 20 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 20 g Butter
  • 1 TL Speisestärke

Teig

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • ½ TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter zimmerwarm
  • 1 Ei zimmerwarm

Zubereitung
 

Apfelfüllung vorbereiten

  • Den Apfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden. Die Würfel sollten maximal 0,5 cm groß sein.
    200 g Apfel
    Klein geschnittene Äpfel für die Füllung für Apple Cookies
  • Die Apfelwürfel mit braunem Zucker, Zimt und Zitronensaft gut durchmischen. Die Butter in der Pfanne schmelzen, die Apfelmischung zugeben und ca. 2-3 Minuten schmoren. Je nach Apfelsorte unterscheidet sich die Schmorzeit. Die Apfelstückchen sollten noch Biss haben. Die Speisestärke in 1 EL kaltem Wasser auflösen, zu den Äpfeln geben und kurz aufkochen, bis die Masse sämig wird. Topf vom Herd nehmen und alles abkühlen lassen.
    20 g brauner Zucker, 1 TL Zimt, 1 EL Zitronensaft, 20 g Butter, 1 TL Speisestärke
    Klein geschnittene Äpfel in einer Pfanne schmoren

Teig zubereiten

  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die trockenen Zutaten für den Teig mischen. Die Butter und das Ei zugeben und mit dem Knethaken eines Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
    250 g Mehl, 125 g Zucker, ½ TL Backpulver, 1 Prise Salz, 125 g Butter, 1 Ei

Teig portionieren und füllen

  • Den Keksteig in ca. 20 gleich große Portionen teilen und zu kleinen Kugeln formen.
    Mürbeteig zu 20 Kugeln geformt auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech
  • In die Mitte der Teigkugeln eine Mulde drücken. Das kannst du zum Beispiel mit dem Finger oder einem Löffelrücken machen. Die Mulden sollten so groß sein, dass möglichst viele Apfelstückchen hineinpassen.

Backen

  • Die Apfelfüllung in die Mulden geben, ganz leicht andrücken und nochmals etwas von den Apfelstückchen daraufgeben.
    Apfelfüllung werden in die Teig-Mulden gegeben
  • Die Apfel Cookies auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 15 Minuten backen. Dabei sollten die Ränder des Mürbeteigs leicht goldbraun sein.
    Apple Pie Cookies auf Backblech mit Füllung

Notizen

Tipps:
  • Es scheint, als sei die Menge an Apfelstückchen zu viel. Sie passt aber wirklich auf die Menge Teig. Mache die Mulden ggf. etwas größer und verkleinere den Rand.
  • Du kannst Apple Pie Cookies auch einfrieren und nach Bedarf herausholen und kurz aufbacken. Das funktioniert aus eigener Erfahrung prima. 
  • Die Apple Pie Cookies sollten auf jeden Fall richtig auskühlen, da der Teig warm sehr zerbrechlich ist.
  • Lagere die Apfelkuchenkekse getrennt von anderen Plätzchen in einer luftdichten Keksdose. 
Keyword Apfel, Kekse, Weihnachtsplätzchen
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Apple Pie Cookies backen: So gelingen sie in 3 Schritten

  1. Zunächst bereitest Du die Apfelfüllung vor und schneidest die Äpfel in kleine, gleichgroße Würfel, damit sie gleichmäßig durchgaren und zudem auf die Cookies passen. Diese Technik des Schneidens wird übrigens Egalisieren genannt. Mit Butter, Zimt und Zitronensaft werden sie kurz geschmort und mit Speisestärke gebunden, damit die Masse fest auf dem Teig hält.
  2. Dann wird der Mürbeteig zubereitet, der eine Besonderheit hat, denn er wird mit zimmerwarmer Butter und einem Ei zubereitet und ist dadurch nicht klebrig, muss nicht kühlen und ist extrem leicht zu verarbeiten. Dann kommen Mulden in die Mitte, die Du mit einem Löffel, einem Finger oder einem runden Gegenstand hineindrücken kannst.
  3. Zum Schluss kommt die saftige Apfelfüllung in die Mulden und die Apfel-Cookies kommen für ca. 15 Minuten in den Ofen, bis die Ränder goldbraun sind.

Variationen für Apfelkuchen Plätzchen

  • Du kannst die fruchtige Apfelfüllung auch mit Karamellsauce mischen und dafür dann die Speisestärke weglassen. Oder alternativ kannst du die Cookies mit Karamellsauce servieren. Das ist eine sehr köstliche Variante.
  • Ich mag Rezepte ohne viel Schnickschnack und backe die Kekse ganz pur. Du kannst sie aber auch noch zusätzlich mit Puderzucker oder Zimt-Zucker bestreuen. 
  • Als Variation kannst du noch Rosinen zur Apfelfüllung geben. 
  • Für mehr Aroma im Mürbeteig kannst du das Mark einer Vanilleschote untermischen.
  • Noch mehr herbstlichen bzw. weihnachtlichen Touch für die Apple-Cookies, geben gehackte Walnüsse on top.

Apfelkuchen im Miniformat - Apple Pie Cookies auf einem Servierteller

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Appel Pie Cookies auf Abkühlgitter. Daneben stehen Walnüsse und ein Schälchen mit Zimt und Zucker.

Häufig gestellte Fragen zum Apfel-Cookies Rezept

Welche Äpfel für Apfelkuchen Plätzchen? 

Es eignen sich die Apfelsorten, die du auch für einen Apfelkuchen verwenden würdest. Feste und säuerliche Apfelsorten wie zum Beispiel Boskop, Elstar, Granny Smith, Gravensteiner oder Topaz sind ideal und eignen sich für diesen Zweck am besten. Säuerliche Äpfel entfalten im Ofen eine herrliche Süße und bleiben trotzdem fest und werden nicht matschig.

Kann ich fertigen Mürbeteig verwenden ?

Ja, du kannst für die Plätzchen für eine noch schnellere Variante, fertigen Mürbeteig aus dem Kühlregal oder auch Blätterteig zu verwenden. Da diese Version des Mürbeteigs durch das Ei so einfach und schnell gemacht ist, und ohne Kleben gelingt, empfehle ich dir, ihn selber zu backen.

Wie lange sind die Apfelplätzchen haltbar?

Apple Pie Cookies sind nicht sehr lange haltbar. In einer luftdichten Dose verpackt halten sie sich ca. 5-6 Tage. Du kannst sie trotz des Mürbeteigs auch gut im Kühlschrank lagern. Sie sind ideal zum Einfrieren, denn dann kannst du sie nach Bedarf entnehmen und leicht aufbacken. Das funktioniert aus eigener Erfahrung prima. Am besten schmecken sie natürlich frisch gebacken. 

Kann ich Apple Pie Cookies ohne Ei machen?

Ja, das geht gut. Du kannst den Mürbetig klassisch ohne Ei und mit kalter Butter zubereiten. 

Apfelkuchen im Miniformat - Apple Pie Cookies auf einem Servierteller. daneben stehen als Toppping Walnüsse und eine Tasse Tee

Mini-Apfelkuchen auf einem Abkühlgitter

 

 

 

 

Saskia aus Dee's Küche

Saskia

Foodbloggerin

Ich heiße Saskia, lebe mit meiner Famile in Hamburg, liebe gutes Essen, einen schön gedeckten Tisch und meine Küche als Treffpunkt in unserem Haus. Hier wird geplaudert, gefeiert, telefoniert, genäht, repariert, gespielt, gebastelt, Zeitung gelesen, getanzt und natürlich vor allem gekocht und gegessen. Jeden Tag saßen wir mindestens einmal alle gemeinsam am Tisch. Das wird dem Haus und mir sicher fehlen.

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