Rote-Bete-Pfannkuchen mit Lachs & Meerrettich

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Werbung | Herzhafte Rote-Bete-Pfannkuchen mit Lachs und Schmand-Meerrettichcreme schmecken warm oder kalt und sind schnell gemacht. Ob als ganzer Pfannkuchen für eine Hauptmahlzeit, zum Wrap gerollt als Pausensnack oder in Scheiben geschnitten zum Salat oder als einfache kleine Vorspeise: Rote-Bete-Pfannkuchen sehen toll aus und machen auf jedem Buffet etwas her. Wie immer kommt es bei diesem einfachen Gericht auf gute Zutaten und vor allem auf schmackhaften, geräucherten Lachs an.

Ich habe heute Sockeye Wildlachs von Fish Tales verwendet, nicht nur weil er meinen Geschmack trifft, sondern weil ich Ihre Mission klasse finde. Nachhaltig gefangener Fisch kann bei ihnen vom Fang bis auf den Teller nachvollzogen werden. Dafür setzen sie sich für gesunde Ozeane und autarke Fischergemeinschaften ein. Mehr dazu weiter unten. Hier kommt jetzt erst einmal mein Rezept.

Pfannkuchen

mit Lachs

Für 2 Rote-Bete-Pfannkuchen
mit Lachs:

  • 60 g Mehl
  • 125 ml Milch
  • 1 Ei (Größe M)
  • 10 g Butter
  • 25 ml Rote-Bete-Saft
  • Salz
  • Butterschmalz zum Braten
  • 3 TL frisch geriebenen Meerrettich
  • 100 g Schmand
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 100 g geräucherten Sockeye Wildlachs
  • 100 g Rucola
  • 2 Zweige Dill

Du brauchst: Rührschüssel, Suppenkelle, Pfanne, Schüssel

So geht’s:

  1. Mehl, Milch und das Ei  in eine Schüssel geben. Butter in einem kleinen Topf langsam erhitzen und in den Teig gießen. Rote-Bete-Saft dazu geben, nach Geschmack salzen und mit einem Schneebesen gut durchmischen. Abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Butterschmalz in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne geben. Damit sich der Teig gleichmäßig verteilt, die Pfanne in kreisenden Bewegungen schwenken.
  3. Den Teig so lange backen, bis der obere Teil des Pfannkuchens fest geworden ist. Wer eine besonders schöne Farbe haben möchte, wendet den Pfannkuchen nicht, denn sonst er braun.
  4. Für die Merrettich-Creme den Meerrettich mit dem Schmand in eine Schüssel geben. Zitronensaft- und abrieb zugeben, salzen, pfeffern und alles gut vermengen. Die Creme gleichmäßig auf die ungebratene Oberseite des abgekühlten Pfannkuchens streichen. Rucola waschen, trocknen und auf die Meerrettich-Creme leben. Lachs darauf legen, Dill waschen, trocknen und darüber streuen.

Zubereitung 15 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten

Tipps:
  • Ich habe für mein Rezept geräucherten Sockeye Wildlachs von Fish Tales verwendet. Dieser Rotlachs wird nachhaltig gefangen und ist vom Geschmack her ein wirklich großer Unterschied zu Zuchtlachs. Mehr zu den Fangmethoden und die Mission von Fish Tales kannst Du weiter unten im Interview lesen.
  • Besonders hübsch und passend zum Rote Bete Pfannkuchen sind geröstete essbare Bio-Zitronen. Dafür die Zitrone heiß abspülen, in dünne Scheiben schneiden und zwei Minuten in leicht siedendem Wasser garen. Herausnehmen abtropfen lassen, trocken tupfen und mit etwas Olivenöl, Salz und 1 TL Zucker in einer Pfanne knusprig braten.
  • Für ganz Eilige: Probiere auch mal Pfannkuchen mit Lachs und Frischkäse.
  • Selbstverständlich schmecken diese Pfannkuchen auch pur ohne Rote-Bete-Saft.
  • Statt Ruccola passen auch junge Spinatblätter dazu.
  • Alternativ zum Meerettich passt auch sehr gut Wasabipaste (japanischer Meerrettich).
  • Viele weitere Rezepte rund um den Fisch findest Du bei Fish-Tales.

 

In Ekuk, Alaska trifft man Lachsfischerin Johnna. Sie fängt mit ihrer Familie und den Fischern ihres Dorfs auf nachhaltige Weise wilden Rotlachs – auch Sockeye-Lachs genannt. Die Lachse, die Johnna und ihre Kollegen fangen, werden in Zusammenarbeit mit Fish Tales zu köstlichem Räucherlachs verarbeitet.

Kaum zu glauben, dass diese junge Frau genau diesen Fisch gefangen haben soll, den ich hier verarbeitet habe. Dazu habe ich die Macher von Fish Tales aus Holland befragt:

Ist es wirklich so , dass man immer nachvollziehen kann, wer den Fisch gefangen hat der gerade in meiner Verpackung ist? 

Die Lieferkette unserer Produkte ist vom Fang bis auf den Teller zu Hause nachvollziehbar. Der geräuchterte Wildlachs den Du hier verwendest, ist z.B. wirklich von unseren Sockeye-Fischern aus Ekuk in Alaska, zu denen auch Johnna Bouker, gehört gefangen worden. Johnna kommt aus einer echten, traditionellen Fischerfamilie, die bereits seit Generationen in den Sommermonaten auf wilde Rotlachse fischt.

Was zeichnet Eure Produkte aus?

Johnna und die Kollegen des Dorfes fischen mit einer selektiven Fangmethode sog. Stellnetzen bzw. Kiemennetzen. Durch sie können kleine Jungfische ungehindert durch die großen Maschen schwimmen können. Um gezielt auf Sockeye-Lachs zu fischen, platzieren Johnna und ihre Kollegen ihre Netze an bestimmten Stellen und in bestimmten Tiefen. Damit wird der Beifang auf ein Minimum begrenzt und die Natur sowie andere Meeresbewohner werden geschont. Außerdem fischt die Fischergemeinde von Johnna lediglich von Ende Juni bis Mitte August und lässt die Fischbestände das restliche Jahr über komplett in Ruhe. Wer mehr über Johnna, ihre Fangmethoden und unsere Zusammenarbeit erfahren möchte, erfahren möchte, der kann hier übrigens alles nachlesen: Fish Tales Magazin

Was ist Eure Mission?

Wir von Fish Tales sind verrückt nach Fisch und wollen sicherstellen, dass Fisch-Genuss auch für nachkommende Generationen eine leckere Selbstverständlichkeit ist. Leider ist das beim aktuellen Zustand unserer Ozeane gar nicht so einfach, da 85% der Meere maximal belastet oder sogar überfischt sind. Heißt, wenn wir nichts ändern, wird in den nächsten 30 Jahren kein wilder Fisch mehr verfügbar sein. Dies ist nicht nur dramatisch für uns Fischliebhaber, sondern vor allem eine Katastrophe für die rund 200 Millionen Menschen, die in finanzieller Abhängigkeit zum Fischfang stehen. Es ist Zeit, den Kurs zu ändern!

Gibt es Fakten dazu?

Ja! Wenn wir nichts ändern, wird es bis 2050 keinen wilden Fisch mehr geben (WWF, 2017). Außerdem sicher Fischerei und Aquakultur den Lebensunterhalt von knapp 12% der Weltbevölkerung (WorldBank, 2017). Davon arbeiten 90% in der Kleinfischerei in Entwicklungsländern (WorldBank, 2017). 52% des weltweiten Fischfangs findet in den Wirtschaftsfischerzonen der Entwicklungsländerstatt (FAO 2017).

Was sind Eure Prinzipien bei der Fischerei?

Zum einen ist uns ist der sozialökonomische Aspekt mit unseren Fischergemeinschaften sehr wichtig. Wir streben eine langfristige Zusammenarbeit mit fairen Preisen und Sozialleistungen an. Wir versuchen dadurch die lokale Wirtschaft und authentische Fangmethoden zu unterstützen. Zum anderen liegt uns die meeresbiologische Perspektive am Herzen. Unsere Ozeane sollen weiterhin gesunde Bestände haben und unsere Fischerei nur begrenzte Auswirkungen auf das Ökosystem haben. Unser Anspruch ist ein gutes Fischereimanagement, 100% natürliche Produkte und eine unabhängige Zertifizierung durch dritte, unabhängige Parteien wie MSC oder ASC.

Wo kooperiert Ihr mit Fischereigemeinschaften?

Um unsere Ozeane als gesunde Lebensquelle zu bewahren, kooperieren wir daher weltweit mit lokalen Fischergemeinden, die bewusst mit- und nicht gegen die Natur arbeiten, um zu deren sicheren Existenzgrundlage beizutragen und dadurch das Aussterben authentischer, naturschonender Fangmethoden zu vermeiden.

Die Farbe dieses Sockey-Lachses ist unglaublich intensiv und rot. Woran liegt das?

Der Sockeye-Lachs ist ein Rotlachs und das Fleisch ist – wie der Name schon vermuten lässt – tiefrot. Diese tolle Farbe verdankt er einer Besonderheit: Der Rotlachs ist der einzige Lachs, der sich nicht von anderen Fischen ernährt, sondern von Plankton. Im Plankton leben kleine Garnelen und Krebse, die der Lachs ebenfalls verzehrt und die das Fischfleisch rot färben. Und das sieht auf dem Teller wirklich toll aus – ob auf Deinem Rote-Bete-Pfannkuchen oder einem einfachen Lachssandwich, als Carpaccio oder in einem Salat!

Was wünscht Ihr Euch?

Wir möchten beim Konsumenten das Bewusstsein für unsere Ozeane, unsere Mission und die Verbindung zwischen Fischergemeinschaften und Verbrauchern schaffen. Aber nicht nur das: wir möchten sie mit unserem erstklassigen Qualitätsfisch überzeugen, der verantwortungsvoll gefangen und mit gutem Gewissen gegessen werden kann.

Dieser Blogpost in Zusammenarbeit mit FishTales entstanden. Ich danke für die freundliche Zusammenarbeit.

Tipps:
  • Besonders hübsch und passend zum Rote Bete Pfannkuchen sind geröstete essbare Bio-Zitronen. Dafür die Zitrone heiß abspülen, in dünne Scheiben schneiden und zwei Minuten in leicht siedendem Wasser garen. Herausnehmen abtropfen lassen, trocken tupfen und mit etwas Olivenöl, Salz und 1 TL Zucker in einer Pfanne knusprig braten.
  • Für ganz Eilige: Probiere auch mal Pfannkuchen mit Lachs und Frischkäse.
  • Selbstverständlich schmecken diese Pfannkuchen auch pur ohne Rote Bete Saft.
  • Statt Ruccola passen auch Babyleaf-Spinatblätter dazu.
  • Alternativ zum Meerettich passt auch sehr gut Wasabipaste (japanischer Meerrettich).
  • Viele weitere Rezepte rund um den Fisch findest Du bei Fish-Tales.

Ein kleiner Gruß aus Dee’s Küche!


Hier geht’s zur Druckversion: Rote-Bete-Pfannkuchen mit Lachs
Rote-Bete-Pfannkuchen mit Lachs
Vorbereitungszeit
15 Min.
Zubereitungszeit
5 Min.
 
Portionen: 2 Pfannkuchen
Zutaten
  • 60 g Mehl
  • 125 ml Milch
  • 1 Ei Größe M
  • 25 ml Rote-Bete-Saft
  • Salz
  • Butterschmalz zum Braten
  • 3 TL geriebenen Meerrettich
  • 100 g Schmand
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 100 g geräucherter Wildlachs
  • 100 g Ruccola
  • 2 Zweige Dill
Anleitungen
  1. Mehl, Milch und das Ei in eine Schüssel geben. Butter in einem kleinen Topf langsam erhitzen und in den Teig gießen. Rote-Bete-Saft dazu geben, nach Geschmack salzen und mit einem Schneebesen gut durchmischen. Abgedeckt im Kühlschrank ca. 30 Minuten ruhen lassen.

  2. Butterschmalz in einer Pfanne nicht zu stark erhitzen, den Teig mit einer Kelle in die Pfanne geben. Damit sich der Teig gleichmäßig verteilt, die Pfanne in kreisenden Bewegungen schwenken.Den Teig so lange backen, bis der obere Teil des Pfannkuchens fest geworden ist. Wer eine besonders schöne Farbe haben möchte, wendet den Pfannkuchen nicht, denn sonst er braun.

  3. Für die Merrettich-Creme den Meerrettich mit dem Schmand in eine Schüssel geben. Zitronensaft- und abrieb zugeben, salzen, pfeffern und alles gut vermengen. Die Creme gleichmäßig auf die ungebratene Oberseite des abgekühlten Pfannkuchens streichen und mit Ruccola und Lachs belegen. Dill waschen, trocknen und darüber streuen.

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