Champignoncremesuppe mit Thymian & Laugenbrezel-Croûtons

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Mein Großvater war Förster und unsere Familie lebte über Generationen in einem Wald in Holland Nahe der Nordsee. Gern erinnere mich an die Spaziergänge in meiner Kindheit, als wir Pilze gesammelt, sie anschließend geputzt und ganz einfach mit Zwiebeln gebraten zu einem Stück Brot gegessen haben. Auch den immer seltener werdenden, wild wachsenden Wiesen-Champignon, der jetzt „Pilz des Jahres 2018“ ist. Heute würde ich mich nicht trauen, die Pilzarten, die zum Verzehr geeignet sind, im Wald zu suchen, muss deswegen auf den verwandten Zucht-Champignon zurückgreifen. Ganz besonders schmecken mir die aromatischen braunen Champignons, die ich heute als cremige Suppe zubereite. Champignoncremesuppe ist ein passendes Gericht für kalte Tage aber auch eine feine Vorspeise für das Weihnachtsmenü.

Rezept

Champignoncremesuppe

Für 4 Portionen:

  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rapsöl
  • 3 EL frische Thymianblätter
  • 300 g braune Champignons
  • 650 ml Gemüsefond
  • 250 ml Sahne
  • 1 frische Laugenbrezel
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gartenkresse zum Dekorieren

Du brauchst: Gemüsemesser, Schneidebrett, Topf, Pfanne, Pürierstab

 So geht’s:

  1. Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel mit den Thymianblättern andünsten.
  2. Die Champignons putzen und vier Stück beiseite legen. Die übrigen Champignons vierteln und in den Topf zum Anschwitzen geben. Mit Gemüsefond ablöschen, aufkochen lassen und die Sahne angießen. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten leise köcheln lassen.
  3. Die Laugenbrezel in Stücke reißen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Brezelstückchen darin knusprig braten.
  4. Die Suppe fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Teller füllen. Die beiseite gelegten Champignons in feine Scheiben schneiden, mit den Croûtons zur Suppe geben und mit Gartenkresse dekorieren.

Fertig in 25 Minuten

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Tipps:
  • Die Suppe wird besonders fein, wenn man sie nach dem Pürieren durch ein Sieb streicht und danach noch einmal mit dem Pürierstab aufschäumt. Allerdings gehen dabei wertvolle Ballaststoffe verloren.
  • Kalorienärmer wird die Suppe, wenn man das Mengenverhältnis von Gemüsebrühe zu Sahne verändert: z.B. 800 ml Gemüsefond und 100 ml Sahne.
  • Wer nicht auf Fleisch verzichten möchte: Einen kleinen Spieß mit gebratenem Hühnerfleisch oder Garnelen dazu servieren.
  • Wer selber Pilze suchen möchte und kein geübter Sammler ist, sollte sich auf jeden Fall vorher genau informieren, wie man Speise- von Giftpilzen unterscheidet oder sich besser noch versierten Sammlern anschließen.
  • Probiere auch mal meine Brokkolicreme– oder Tomatensuppe.

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Ein kleiner Gruß aus Dee’s Küche!


Hier geht’s zur Druckversion: Champignoncremesuppe
Champignoncremesuppe
Vorbereitungszeit
10 Min.
Zubereitungszeit
15 Min.
Arbeitszeit
25 Min.
 
Portionen: 4
Zutaten
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rapsöl
  • 3 EL frische Thymianblätter
  • 300 g braune Champignons
  • 650 ml Gemüsefond
  • 250 ml Sahne
  • 1 frische Laugenbrezel
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Gartenkresse zum Dekorieren
Anleitungen
  1. Die Schalotten und die Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem Topf das Rapsöl erhitzen und die Schalotten- und Knoblauchwürfel mit den Thymianblättern andünsten.

  2. Die Champignons putzen und vier Stück beiseite legen. Die übrigen Champignons vierteln und in den Topf zum Anschwitzen geben. Mit Gemüsefond ablöschen, aufkochen lassen und die Sahne angießen. Bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten leise köcheln lassen.

  3. Die Laugenbrezel in Stücke reißen. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Brezelstückchen darin knusprig braten.

  4. Die Suppe fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Teller füllen. Die beiseite gelegten Champignons in feine Scheiben schneiden, mit den Croûtons zur Suppe geben und mit Gartenkresse dekorieren.

1 Kommentar
  • Claudia
    November 14, 2018

    Liebe Saskia,

    gerade musste ich schmunzeln als ich deinen Text gelesen habe. Wiesenchampignons habe ich als Kind immer mit meinem Vater gesucht. Den Duft aus der Küche und den köstlichen Geschmack
    habe ich nicht vergessen….

    Liebe Grüße
    Claudia

    PS: Hoffe noch, auf dein Familienrezept für den Bratreis. 😉

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